Der Tag der Skeptiker lädt dazu ein, Behauptungen mit guten Fragen und nachvollziehbaren Belegen zu prüfen. Kalenderquellen nennen dafür den 13. Januar und den 13. Oktober. Die nächsten Termine sind Mittwoch, der 13. Januar 2027, und Mittwoch, der 13. Oktober 2027. Für dein Marketing lässt sich daraus ein hilfreiches Erklärformat entwickeln: Aussagen offenlegen, Grenzen benennen und Fragen verständlich beantworten.
Auf einen Blick
- Nächster Termin
- Mittwoch, 13. Januar 2027; weiterer verbreiteter Termin: Mittwoch, 13. Oktober 2027
- Terminregel
- Kalendertraditionen nennen den 13. Januar und den 13. Oktober. Ein einheitlich bestätigter internationaler Termin ist nicht belegt.
- Einordnung
- Informeller Anlass zum Hinterfragen und Prüfen von Behauptungen; Ursprung und Trägerschaft bleiben in den geprüften Quellen offen.
Termin und Einordnung
Der nächste der verbreiteten Termine ist Mittwoch, der 13. Januar 2027. Als weiterer Termin folgt Mittwoch, der 13. Oktober 2027. Time and Date führt den 13. Oktober als Hauptdatum des International Skeptics Day und erwähnt ausdrücklich auch den 13. Januar. Der Kalender bezeichnet den Anlass als informell. [1]
Ein einheitlich bestätigter internationaler Gründungstermin oder eine verbindliche Trägerschaft ergibt sich aus den geprüften Quellen nicht. Für deinen Redaktionsplan kannst du eine der beiden Kalendertraditionen wählen und die Auswahl offen benennen. Eine eigene Veranstaltung braucht unabhängig davon einen bestätigten Termin.
Der Dezember ist in dieser Datumsgrundlage nicht enthalten. Ebenso wird hier keine zusätzliche Regel für jeden Freitag, den 13., angenommen. Die beiden nachvollziehbar belegten Kalendereinträge bleiben als unterschiedliche Traditionen sichtbar.
Worum geht es?
Eine Behauptung in eine prüfbare Frage verwandeln
Das Committee for Skeptical Inquiry beschreibt seinen Auftrag als Förderung wissenschaftlicher Untersuchung, kritischer Prüfung und vernünftiger Auseinandersetzung mit kontroversen oder außergewöhnlichen Behauptungen. Diese Ausrichtung kann als verständlicher Ausgangspunkt dienen. [2]
Für den Alltag heißt das: Formuliere zuerst, was genau behauptet wird. Suche dann nach einem Beleg, der diese konkrete Aussage tragen kann. Überlege auch, welche Information die Einschätzung verändern würde. Eine offene Frage hilft dabei, die eigene Erwartung zu prüfen.
Beleg, Erfahrung und Bewertung auseinanderhalten
Ein persönlicher Erfahrungsbericht zeigt, was eine Person schildert. Ein angekündigtes Programm zeigt, was geplant war. Eine Untersuchung beschreibt eine bestimmte Auswahl, Methode und Fragestellung. Diese Quellen haben jeweils einen Wert, beantworten aber unterschiedliche Fragen.
Ein kurzes Beispiel aus unserer eigenen Redaktionsarbeit: „Viele fanden den Workshop hilfreich“ ist eine Rückmeldung. „Der Workshop verbessert zuverlässig die Leistung aller Teilnehmenden“ ist eine wesentlich weitergehende Aussage. Für eine Veröffentlichung sollte erkennbar sein, welche Information tatsächlich vorliegt.
Unsicherheit verständlich benennen
Beim Skeptikertag beginnt die Prüfung schon mit dem Kalender: Zwei Daten sind verbreitet, eine eindeutige Gründung ist nicht belegt. Diese Unsicherheit muss nicht durch eine erfundene Geschichte geschlossen werden. Du kannst trotzdem eine klar bezeichnete eigene Informationsaktion planen.
Die Gründung einer Organisation ist außerdem ein anderes Ereignis als die Entstehung eines Aktionstags. Das Committee for Skeptical Inquiry nennt für die eigene Geschichte 1976. Daraus wird hier kein Gründungsjahr des Skeptikertags abgeleitet. [2]
Belegte Praxisbeispiele
Die Karten zeigen zwei Folgen der öffentlichen Reihe Skeptical Inquirer Presents als verwandte Praxisbeispiele für Wissenschaftskommunikation. Ein Zusammenhang dieser Veranstaltungen mit dem 13. Januar oder 13. Oktober wird von den Quellen nicht hergestellt. Ein Beispiel ist bereits als vergangener Vortrag dokumentiert, das andere noch angekündigt.
Auf kleinen Bildschirmen kannst du die Karten seitlich scrollen.
Verwandtes Kommunikationsformat · 16. April 2026
April 2026: Ein Vortrag über Fehlinformationen
Die Veranstaltungsseite dokumentiert einen Vortrag von Melanie Trecek-King über das Erkennen von Fehlinformationen am 16. April 2026. Sie verbindet das Thema mit ihrem Buchprojekt und stellt die Referentin sowie den Zugang zur Vortragsreihe vor. Die Seite kennzeichnet den Vortrag ausdrücklich als stattgefunden. [4]
Damit ist das Kommunikationsformat belegt. Eine unabhängig geprüfte Verbesserung der Urteilsfähigkeit des Publikums wird daraus nicht abgeleitet.
Übertragbare Idee: Ein klar umrissenes Thema, eine nachvollziehbare fachliche Rolle und eine vertiefende Information können ein Angebot verständlich machen. Beschreibe, welche Frage beantwortet wird, und halte den weiteren Zugang leicht auffindbar.
Angekündigtes verwandtes Format · 5. November 2026
November 2026: Eine konkrete Lernfrage eröffnet das Gespräch
Die Programmübersicht kündigt für den 5. November 2026 einen Vortrag von Tesia Marshik über Lernmythen, Fehlinformationen und bessere Praxis an. Der Termin liegt zum Recherchestand noch in der Zukunft. Die Übersicht stellt das Angebot als Teil der eigenen Online-Reihe vor. [3]
Übertragbare Idee: Eine bekannte Frage kann einen niedrigschwelligen Einstieg ermöglichen. Nenne die fachliche Perspektive und das geplante Format. Ein angekündigter Vortrag ist ein Programmpunkt; seine spätere Durchführung und Wirkung werden gesondert dokumentiert.
Ideen für dein Marketing
Eine eigene Aussage nachvollziehbar machen
Der Anlass passt zu Bildung, Wissenschaft, Redaktion und Unternehmen, die ihre Aussagen transparent erklären möchten. Beginne mit einem konkreten Satz aus der eigenen Kommunikation. Welche Frage beantwortet er? Welche Daten liegen vor? Was lässt sich daraus schließen, und welche weitergehende Aussage wäre nicht gedeckt?
Unser eigenes Konzept: Erstelle eine kleine öffentliche Belegkarte zu einer häufigen Kundenfrage. Sie enthält die Aussage, die relevante Quelle, den zeitlichen Bezug und eine kurze Erläuterung der Grenze. Eine erreichbare Ansprechperson kann ergänzende Fragen aufnehmen.
Ein Karussell mit fünf Prüfschritten
Die erste Karte nennt die konkrete Behauptung. Die zweite fragt nach ihrer Bedeutung. Die dritte zeigt den vorhandenen Beleg. Auf der vierten wird eine relevante Einschränkung erklärt. Die fünfte führt zur vollständigen Darstellung und zeigt, welche Information noch fehlt oder künftig ergänzt werden soll.
Verwende ein Beispiel, das du tatsächlich prüfen kannst. Eine allgemein formulierte Aussage wie „Unser Angebot ist das beste“ lässt offen, welcher Maßstab gemeint ist. Ein klar begrenzter Vergleich zu einer benannten Eigenschaft kann dagegen nachvollziehbar erläutert werden. Auswahl und Zeitraum müssen dabei erkennbar bleiben.
Fragen als Dialog gestalten
Ein kurzes Gespräch mit einer fachkundigen Person kann erklären, wie eine Entscheidung zustande kommt. Wähle zwei oder drei Fragen, die Außenstehende wirklich stellen. Lass Raum für eine Antwort wie „Dazu haben wir noch keine ausreichenden Daten“. Eine offene Datenlücke sollte nicht durch eine beeindruckende Grafik verdeckt werden.
Für eine gemeinsame Aktion braucht es klare Zuständigkeiten. Eine benannte Expertin oder ein Verband darf nicht als pauschales Gütesiegel für alle Aussagen des Unternehmens erscheinen. Beschreibe genau, welchen Inhalt die Person geprüft oder welches Gespräch sie begleitet hat.
Den eigenen Auftritt mitprüfen
Der Skeptikertag kann auch ein guter Zeitpunkt sein, alte Beiträge auf überholte Zahlen, unklare Quellen und zu starke Versprechen zu prüfen. Beginne mit Inhalten, die häufig gelesen werden oder für eine Entscheidung wichtig sind. Dokumentiere eine sachlich relevante Korrektur, damit Leser die Änderung nachvollziehen können.
Wenn du ein Bild einsetzt, muss seine Funktion erkennbar sein. Eine dekorative KI-Illustration wird sichtbar gekennzeichnet. Sie darf weder wie ein echtes Untersuchungsergebnis noch wie die Aufnahme einer tatsächlichen Expertendiskussion erscheinen. Für die Erklärung eines Belegs kann eine einfache Quellenübersicht genauer sein.
Ein freiwilliger Newsletter-Hinweis kann auf weitere passende Aktionstage verweisen. Quellen und wesentliche Erläuterungen sollten auch ohne Anmeldung zugänglich bleiben. So kann die eigentliche Prüfung dort stattfinden, wo die Aussage veröffentlicht wird.
So planst du deine Aktion
Der folgende Ablauf ist unser eigenes Planungskonzept.
- Vier Wochen vorher: Entscheide, welche Kalendertradition du nutzt, und benenne eine konkrete Frage. Plane eine eigene Aktion mit einem ausdrücklich bestätigten Datum.
- Drei Wochen vorher: Sammle die Belege zur gewählten Aussage. Prüfe Urheber, Jahr, untersuchten Gegenstand und Methode. Trenne eine Erfahrung von einer allgemeinen Wirkungsbehauptung.
- Zwei Wochen vorher: Schreibe die Erklärung mit einem klaren Maßstab. Benenne offene Punkte. Lass eine fachfremde Person prüfen, ob die Aussage und ihre Grenzen verständlich sind.
- Eine Woche vorher: Teste Links und Darstellung. Prüfe, ob die Quellen die konkret formulierten Sätze tragen. Entferne unbelegte Superlative und korrigiere veraltete Angaben.
- Am gewählten Tag: Veröffentliche die Erklärung und ermögliche sachliche Rückfragen. Ordne verwandte Praxisbeispiele ihrem tatsächlichen Anlass zu. Sammle relevante Verständnisfragen für eine Ergänzung.
- Danach: Bearbeite konkrete Einwände und dokumentiere notwendige Korrekturen. Lege fest, wer die verwendeten Daten später aktualisiert. Prüfe, ob das Format auch dauerhaft als Informationsseite hilfreich ist.
Erfolgskontrolle
Für ein Erklärformat kannst du Aufrufe der vollständigen Belege, konkrete Rückfragen und verständlich beantwortete Punkte betrachten. Eine kurze freiwillige Frage zeigt, ob Leser den Unterschied zwischen der Aussage und ihrem Beleg erkennen. Dokumentiere auch, wenn eine Kritik zu einer sachlichen Verbesserung geführt hat.
Eine hohe Zahl zustimmender Kommentare ist keine Bestätigung, dass eine Behauptung wahr ist. Reichweite und Zustimmung werden deshalb als Kommunikationsgrößen betrachtet. Freiwillige Newsletter-Anmeldungen sind ein gesondertes Interesse an weiteren Marketinginhalten und kein Nachweis verbesserter Urteilsfähigkeit.
Häufige Fragen
Welchen der beiden Termine sollen wir wählen?
Wähle den für deinen Plan passenden Kalendereintrag und benenne die andere verbreitete Tradition. Eine eigene Veranstaltung braucht zusätzlich ihre konkrete Bestätigung.
Brauchen wir ein kontroverses Thema?
Eine überschaubare eigene Aussage kann ausreichen. Wichtig ist, dass sie klar formuliert und anhand nachvollziehbarer Informationen geprüft werden kann.
Wie gehen wir mit einem berechtigten Einwand um?
Prüfe den konkreten Punkt, ergänze den Beleg oder korrigiere die Aussage. Erläutere eine sachlich relevante Änderung nachvollziehbar.
Was macht eine Quellenkarte hilfreich?
Sie verbindet eine konkrete Aussage mit Quelle, Jahr und verständlicher Einschränkung. Leser sollten erkennen, welche Frage damit beantwortet wird und was offenbleibt.
Quellen und Recherchehinweise
Recherche- und Aktualisierungsstand: 30. Oktober 2026. Unternehmens- und Organisationsmeldungen belegen deren eigene Darstellung; eine unabhängige Wirkungsmessung ist damit nicht verbunden.
- Time and Date: International Skeptics Day. Kalenderdarstellung mit Hauptdatum im Oktober und genanntem Alternativtermin im Januar.
- Committee for Skeptical Inquiry: Über die Organisation. Eigene Beschreibung der wissenschaftlich orientierten Aufgabe und der Organisationsgeschichte.
- Skeptical Inquirer Presents: Programmübersicht 2026. Aktuelle Programmübersicht mit dem angekündigten Vortrag im November 2026.
- Skeptical Inquirer: Melanie Trecek-King, 16. April 2026. Eigene Veranstaltungsseite mit ausdrücklich dokumentiertem vergangenen Vortrag im April 2026.