Der nächste Tag der Lochkamera-Fotografie ist am Sonntag, 25. April 2027. Das Projekt Worldwide Pinhole Photography Day bestätigt den Termin bereits. Eine kleine Öffnung ersetzt bei dieser Technik das Objektiv. Für Fotohandel, Museen und kreative Betriebe entstehen Anlässe zum Erklären, Ausprobieren und gemeinsamen Zeigen eigener Bilder. Hier findest du die Grundlagen, Teilnahmehinweise und belegte Beispiele von ILFORD Photo und Blue Moon Camera.
Auf einen Blick
- Nächster Termin
- Sonntag, 25. April 2027
- Terminregel
- Letzter Sonntag im April, vom Worldwide-Pinhole-Photography-Day-Projekt für 2027 ausdrücklich bestätigt.
- Einordnung
- Internationales, freiwilliges Fotoprojekt mit gemeinsamer Onlinegalerie. Teilnahmebedingungen und Fototechnik sind gesondert zu beachten.
Termin und Einordnung
Der nächste Worldwide Pinhole Photography Day findet am 25. April 2027 statt. Die aktuelle Projektstartseite nennt dieses Datum ausdrücklich. Die Regel lautet letzter Sonntag im April. Der dort genannte letzte durchgeführte Projekttag war der 26. April 2026. [1]
Warum steht auf einer anderen Projektseite noch 2022?
Die deutsche Projektbeschreibung nennt zwar dieselbe Regel, enthält aber noch den Jahresbaustein zum 24. April 2022. Für den nächsten Termin nutzen wir die aktuelle Startseite und die auf 2027 bezogenen Teilnahmebedingungen. Ein älterer Sprachstand ist kein zweiter Termin für dasselbe Jahr. [2] [3]
Ein eigener Workshop benötigt zusätzlich eine bestätigte Uhrzeit, einen Ort und einen verantwortlichen Anbieter. Der internationale Projekttag bestätigt kein automatisch stattfindendes örtliches Angebot. Wenn ein Vorbereitungskurs früher stattfindet, sollten Kurstermin und eigentlicher Aufnahmetag getrennt genannt werden.
Ein Bild für die gemeinsame Galerie
Die Bedingungen sehen genau eine eigene JPEG-Aufnahme pro Person vor, entstanden mit einem linsenlosen Gerät am Projekttag. Auch digitale Verfahren sind zulässig; Film ist keine zwingende Voraussetzung. Prüfe vor einer Einreichung die vollständigen Bedingungen. [3]
Worum geht es?
Leicht erklärt: Wie funktioniert eine Lochkamera?
Ein lichtdichtes Gehäuse besitzt eine sehr kleine Öffnung. Durch sie gelangt Licht auf Film, Fotopapier oder einen geeigneten digitalen Sensor. Ein Objektiv ist dabei nicht im Einsatz. Die WPPD-Fachbeschreibung von Larry Bullis erklärt die Öffnung als Zentrum der Projektion; sie bündelt das Licht nicht wie eine Linse. [4]
Die Bilder sind typischerweise weicher als Objektivaufnahmen und benötigen häufig längere Belichtungszeiten. Eine große nutzbare Schärfentiefe ist nicht mit überall perfekter Schärfe gleichzusetzen. Die Fachbeschreibung nennt unter anderem die endliche Lochgröße und Beugung als Grenzen. [4]
Was sollte ein Einsteiger zuerst verstehen?
Du brauchst eine tatsächlich lichtdichte Kamera, geeignetes Aufnahmematerial und einen nachvollziehbaren Weg vom Belichten zum fertigen Bild. Ein Film muss entwickelt werden; ein digitales Verfahren hat einen anderen Ablauf. Ein Workshop muss daher erklären, wann die Ergebnisse sichtbar werden und welche weiteren Arbeitsschritte im Angebot enthalten sind.
Eine pauschale Belichtungszeit für alle Kameras wäre irreführend. Lass die verwendete Kamera, das Material und die Lichtverhältnisse zusammenpassen. Für einen eigenen Kurs empfehlen wir einen vorher getesteten Aufbau und einen einfachen Probedurchgang. Eine fest gehaltene Kamera und ein ruhiges Motiv helfen, die Wirkung langer Aufnahmen nachvollziehbar zu besprechen.
Das Projekt ist eine Einladung zum eigenen Fotografieren
Die Veranstalter beschreiben den Tag als Möglichkeit, diese Technik bekannter zu machen und eigene Aufnahmen zu teilen. Ein einzelner vermeintlicher Gründer oder eine genaue Entstehungsanekdote wird hier nicht ohne überprüfbaren Beleg ergänzt. Der klar dokumentierte Kern ist das freiwillige gemeinsame Fotografieren und Zeigen. [2]
Belegte Praxisbeispiele
Die Beispiele beziehen sich auf den Projekttag 2024. Sie zeigen einen veröffentlichten Fotobeitrag einer Marke und eine konkrete Einladung eines Fachhändlers. Weder die damaligen Leistungen noch Gutscheine sind dadurch für 2027 zugesagt.
Auf kleinen Bildschirmen kannst du die Karten seitlich scrollen.
Belegte Markenkommunikation · Mai 2024
ILFORD Photo: Aus dem Aufnahmetag einen gemeinsamen Rückblick machen
ILFORD Photo veröffentlichte am 10. Mai 2024 eine Auswahl unter dem Thema worldpinholeonilford. Der Beitrag bezog sich ausdrücklich auf den Lochkamera-Tag am 28. April. Gezeigt wurden eingesandte beziehungsweise über die Markenkanäle geteilte Aufnahmen mit Angaben zur verwendeten Technik. Ein einmaliger Aufnahmetag führte damit zu einem späteren redaktionellen Beitrag. [5]
Unsere Ableitung: Ein eigener Rückblick kann Ergebnisse und Arbeitsweisen erklären. Hole die konkrete Erlaubnis der Urheber ein und nenne sie. Die bloße Verwendung eines gemeinsamen Schlagworts ist keine pauschale Freigabe für beliebige Werbung.
Belegtes Händlerangebot · 28. April 2024
Blue Moon Camera: Gemeinsamer Fotospaziergang mit Laborbezug
Blue Moon Camera lud für den 28. April 2024 zu einem zweistündigen Spaziergang im Westmoreland Park in Portland ein. Arthur Ruckle sollte Einsteiger und Erfahrene begleiten; eine kleine Auswahl an Kameras und Material war zum Ausleihen vorgesehen. Angekündigt wurde außerdem ein Gutschein für Entwicklung und Scan eines Films pro Teilnehmer. Das bedeutete keinen unbegrenzten kostenlosen Filmkauf. [6]
Unsere Ableitung: Ein Fachgeschäft kann Wissen, Ausprobieren und eine klar begrenzte Serviceleistung verbinden. Benenne verfügbare Leihgeräte, Rückgabe und Leistungsumfang so genau, dass die Gäste ihren Besuch planen können.
Ideen für dein Marketing
Die Erklärung ist der eigentliche Besuchsgrund
Für Fotohandel und Labore passt ein Format, das echte Anwendung und spätere Ergebnisse verbindet. Museen und Bildungsorte können die Entstehung eines Bildes erfahrbar machen. Ein Kreativbetrieb kann zeigen, wie ein eigener ungewöhnlicher Blick auf bekannte Räume entsteht. Der Nutzen liegt in einem verständlichen Ablauf, nicht im bloßen Versprechen magischer Ergebnisse.
Eigenes Konzept: Ein Motiv, zwei Arbeitsweisen
Unser Vorschlag für einen Fotoladen: Eine kleine Gruppe fotografiert denselben ruhigen Ort mit dem getesteten Lochkameraaufbau und mit einer vorhandenen gewöhnlichen Kamera. Anschließend wird erklärt, welche Unterschiede aus Technik und Zeit entstehen. Die Buchungsseite nennt Material, Begleitung, Entwicklung, Scan und den Zeitpunkt, zu dem Teilnehmende ihre Ergebnisse erhalten.
Ein Vorbereitungstermin kann die Handhabung erklären. Die eigentlichen Bilder für eine mögliche Projekteinreichung entstehen am bestätigten Aufnahmetag. Ein späterer gemeinsamer Rückblick ist ein eigenes Angebot. Diese Aufteilung hilft, nicht jede Leistung in einen kurzen Nachmittag zu drängen. Das Konzept ist unsere Idee und keine behauptete Umsetzung von ILFORD oder Blue Moon Camera.
Urheber und echte Aufnahmen sichtbar halten
Die WPPD-Regeln lassen das Urheberrecht bei den Fotografierenden. Die dort vorgesehene Nutzung durch das Koordinationsteam ist keine allgemeine Freigabe für fremde kommerzielle Webseiten. Verlinke deshalb auf eine Galerie, wenn du keine eigene Erlaubnis zur Bildnutzung hast. [3]
Für ein eigenes Karussell eignen sich freigegebene Aufnahmen mit kurzem Hinweis auf Kamera, Material und Vorgehen. Eine KI-generierte Illustration muss sichtbar KI-generiert heißen. Sie darf nicht als echte Lochkameraaufnahme, Beispiel eines Teilnehmenden oder fotografische Einreichung ausgegeben werden. Die Unterscheidung ist gerade bei einem Tag über ein bestimmtes Aufnahmeverfahren wesentlich.
So planst du deine Aktion
Der folgende Ablauf ist unser eigenes Planungskonzept.
- Format und Ziel festlegen: Entscheide zwischen Einführung, Fotospaziergang und Ergebnisbesprechung. Benenne, was Menschen tatsächlich ausprobieren und welches Ergebnis sie später erhalten.
- Termin richtig zuordnen: Plane den 25. April 2027 für die eigentlichen Projektaufnahmen. Vorbereitung und Nachbesprechung dürfen eigene Termine haben, die deutlich davon getrennt werden.
- Technik vorher testen: Prüfe die konkret verwendeten Kameras und das Material. Lass einen vollständigen Probedurchgang bis zum fertigen Bild stattfinden und bereite eine verständliche Anleitung für diesen Aufbau vor.
- Leistungsumfang erklären: Nenne Dauer, Ort, Preis, Begleitung, Leihmaterial und gegebenenfalls Laborarbeiten. Ein Gutschein wird mit seinem tatsächlichen Umfang und seiner Gültigkeit beschrieben.
- Veröffentlichung getrennt abstimmen: Teilnahme, Bildfreigabe und freiwillige Newsletter-Anmeldung sind eigene Entscheidungen. Eine Gruppe wird nicht pauschal stellvertretend für alle Einzelpersonen bei einer fremden Galerie angemeldet.
- Ergebnisse mit Kontext zeigen: Nenne Urheber, Aufnahmeverfahren und Jahr. Entferne abgelaufene Workshopbuchungen. Prüfe Teilnahmebedingungen und neue Angebote erneut, bevor du das Folgejahr veröffentlichst.
Erfolgskontrolle
Bei einem Kurs zählen bestätigte Buchungen, tatsächliche Teilnahme und die Frage, ob der erklärte Ablauf bis zum eigenen Ergebnis funktioniert hat. Ein Labor erfasst eingelöste Leistungen und zusätzlichen Aufwand getrennt. Ein misslungener Versuch kann fachlich lehrreich sein und sollte nicht aus dem Rückblick verschwinden müssen.
Für einen Ergebnisbeitrag sind passende Rückfragen und nachvollziehbare weitere Kursanfragen aussagekräftiger als die bloße Anzahl fremder Galerieaufrufe. Veröffentliche nur tatsächlich erhobene Zahlen. Die Existenz eines gemeinsamen Hashtags beweist keine zusätzliche Bestellung.
Häufige Fragen
Wann ist der nächste Tag der Lochkamera-Fotografie?
Am Sonntag, 25. April 2027. Die aktuelle Projektstartseite bestätigt den Termin. [1]
Hat eine Lochkamera ein Objektiv?
Das klassische Verfahren arbeitet ohne Linse: Eine kleine Öffnung projiziert Licht auf das Aufnahmematerial. [4]
Sind digitale Aufnahmen ausgeschlossen?
Nein. Die WPPD-Teilnahmebedingungen lassen auch digitale Verfahren zu, sofern die übrigen Anforderungen an das linsenlose Aufnahmeverfahren erfüllt sind. [3]
Darf ich Bilder aus der Projektgalerie für Werbung verwenden?
Das Urheberrecht bleibt bei den Fotografierenden. Für eine eigene Veröffentlichung brauchst du die passende Erlaubnis; die Projektregeln erteilen keine allgemeine kommerzielle Freigabe. [3]
Quellen und Recherchehinweise
Recherche- und Aktualisierungsstand: 30. Oktober 2026. Unternehmens- und Organisationsmeldungen belegen deren eigene Darstellung; eine unabhängige Wirkungsmessung ist damit nicht verbunden.
- Worldwide Pinhole Photography Day: aktuelle Startseite. Aktuelle Primärquelle zum ausdrücklich bestätigten Termin 2027.
- WPPD: deutsche Projektbeschreibung. Projektbeschreibung mit unveränderter Monatsregel, aber älterem Jahresbaustein; die Abweichung wird erklärt.
- WPPD: Teilnahmebedingungen. Originalbedingungen zu Aufnahme, Einreichung und Bildrechten. Ältere Sonderregelungen werden nicht pauschal auf 2027 übertragen.
- Larry Bullis / WPPD: Pinhole FAQ. Technische Erklärung eines Fachpraktikers auf der Projektseite; hier knapp und ohne pauschale Schärfeversprechen wiedergegeben.
- ILFORD Photo: Friday Favourites, 10. Mai 2024. Originalbeitrag der Marke als Beleg für die damalige gemeinsame Bildauswahl; die Bilder werden hier nicht übernommen.
- Blue Moon Camera: Worldwide Pinhole Photography Day 2024. Originaleinladung des Fachhändlers zum Fotospaziergang mit konkret beschriebenem Service 2024.